Q4C-Kinderfassung in zweiter überarbeiteter Auflage erschienen

Die IG quality4children Schweiz hat die europäischen Qualitätsstandards auf die schweizerischen Verhältnisse übertragen und zusammen mit der (preisgekrönten) Bilderbuch-Illustratorin Anna Luchs und dem Texter Stefan Meier eine kinder- und jugendgerechte Form geschaffen. Die Broschüre

Deine Rechte, wenn du nicht in deiner Familie leben kannst

stellt ein wichtiges Instrument dar, Kinder, die ausserfamiliär in Pflegefamilien oder Heimen betreut werden über ihre Rechte zu informieren und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. Sie ist Anfangs 2011 in zweiter, überarbeiter Auflage erschienen. Jede Broschüre enthält neu ein Lesezeichen, auf dem die 18 Standards sowie die wichtigsten Dinge kurz und kindgemäss zusammengefasst sind.
 
Die farbige Broschüre im Format 21x21cm, 52 Seiten, kostet Fr. 5.00 plus Versand.
Einrichtungen, Sozialdienste, Fachstellen, Familienplatzierungsorganisationen und andere, die die Broschüre an Kinder- und Jugendliche abgeben erhalten spezielle speziellen Konditionen:
ab 10 Exemplare 20% Reduktion + Versandkosten
ab 30 Exemplaren 25% Reduktion + Versandkosten
ab 50 Exemplare 30% Reduktion + Versandkosten
Kontakt- und Bestelladresse:
IG QUALITY4CHILDREN SCHWEIZ,
c/o Fachverband INTEGRAS
Rütistrasse 4, 8032 Zürich

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Projekt «Kinderwirken mit»

Annegret Wigger, Nikolina Stanic «Kinder wirken mit»  Ein Handbuch zur Unterstützung der Mitwirkungspraxis in der ausserfamiliären Betreuung 196 Seiten; CHF 28.00 /€ 24.00. Erscheint im September 2012 im  Stämpfli-Verlag, Bern

Weitere Infos und Bestellung hier

Im Rahmen eines Leistungsauftrages des Kantons St. Gallen hatte die IG Quality4children die Möglichkeit, kantonale Unterstützungspotentiale zur Umsetzung der Kinderrechte, insbesondere der Mitwirkungsrechte in stationären Einrichtungen (Heime und Pflegefamilien) der Kinder- und Jugendhilfe, auszuloten. Verlässliche Daten zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in der ausserfamiliären Betreuung stehen weder für die Schweiz noch für den Kanton St. Gallen zur Verfügung. Daher entschied sich das Projektteam in einem ersten Schritt die doch relativ unbekannte Heim- und Pflegefamilienlandschaft mit ihren vorhandenen Mitwirkungspraxen zu analysieren, um sinnvolle Ansatzpunkte zur Förderung der Mitwirkungsrechte identifizieren zu können. Die Analyse machte deutlich, dass die Idee eines Kinder- und Jugendnetzwerkes – Ausgangspunkt des Projektes – zu voraussetzungsreich ist, als dass sie in der aktuellen Landschaft umgesetzt werden kann. Vielmehr scheint es in einem ersten Schritt notwendig zu sein, allen Akteuren, Akteurinnen den Kindern und Jugendlichen, den Fachkräften und Pflegeeltern, den Leitungen und Trägerschaften sowie den Aufsichtsorganen mehr Wissen zum Gehalt der Kinderrechte zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund hat sich das Projektteam entschlossen, aus der vorgenommenen Analyse für das Departement des Inneren Empfehlungen zur Unterstützung einer Mitwirkungskultur im Kanton St. Gallen zu erarbeiten und ein Werkstattbuch der Mitwirkung adressiert an alle verantwortlichen Erwachsenen, die in diesem Feld im deutschsprachigen Kontext mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zu kreieren.

Umfrage zur Umsetzung der Quality4Children Standards

Ziel der Befragung war es, einen Eindruck zu gewinnen, in welchem Maß die den
Q4C-Standards zugrundeliegenden Haltungen und Überlegungen von den befragten
ExpertInnen geteilt werden, wie die Frage der Umsetzbarkeit eingeschätzt wird und
wo möglicherweise kritische Diskussionspunkte sein könnten. Ein weiteres Ziel war,
die Q4C-Standards einem breiteren Publikum bekannt zu machen und in die Diskussion
einzubringen.

Die Zielgruppe für die JU-Quest-Befragung 2007 wurde erweitert. Neben der bestehenden
Gruppe der JU-Quest-ExpertInnen (n=103) wurden per E-Mail auch alle
JugendamtsleiterInnen (soweit die E-Mail-Adressen eruierbar waren) angeschrieben.
An diese Zielgruppe wurden insgesamt 105 Einladungsmails verschickt

Die Ergebnisse der sechsten ExpertInnenbefragung im Rahmen «ju Quest – Trends zur Jugendwohlfahrt» (57 S.) durchgeführt im Juli 2007 finden Sie hier

Umsetzung der Standards in der Praxis

Dass Kinder überall auf der Welt Rechte haben, dringt zunehmend in das Bewusstsein. Wie Kinder jedoch zu ihrem Recht kommen können, davon haben die meisten Erwachsenen nur unklare Vorstellungen. Dafür bedarf es vermutlich zweierlei: einer Überprüfung und gegebenenfalls Revision unserer häufig unbewussten Haltungen Kindern gegenüber - des Bildes, das wir vom Kind haben - und konkreter Handlungsschritte, die eine Verwirklichung der Kinderrechte und die Orientierung am Wohl des Kindes fördern.
Eine Orientierung an den Kinderrechten in der ausserfamiliären Betreuung verlangt, das Kind nicht mehr nur als Träger von Bedürfnissen, sondern als eigene Rechtspersönlichkeit und damit als Subjekt auch in rechtlicher Hinsicht zu verstehen. Dieser Paradigmenwechsel von einem an den kindlichen Bedürfnissen (Needs of Children) zu einem an den Rechten des Kindes orientierten Ansatz (Child Rights based Approach) hat Folgen für das Selbstverständnis und die Konzeptualisierung der mit Kindern und für Kinder tätigen Institutionen und Personen.

Empfehlung für die Quality4Children Standards

In einem Informations- und Empfehlungsschreiben an die Vormundschaftsbehörden Mandatsträger und Aufsichtspersonen «hinsichtlich der Wahrnehmung der Verantwortung im Pflegekinderwesen» empfiehlt das für den Kanton Thurgau zuständige Departement für Justiz und Sicherheit die Quality4Children Standards in der ausserfamiliären Betreuung in Europa als erster Kanton vollumfänglich.

Weitere Informationen

Fachtagung zur ausserfamiliären Betreuung

Am 4. Mai 2007 trafen sich an der Fachhochschule St. Gallen in Rorschach rund 200 Fachpersonen aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe, Mitglieder von Kinderschutzbehörden, Pflegeeltern und SozialpädagogInnen. Ziel der Fachtagung war es ist es die «quality4children - Qualitätsstandards» vorzustellen und bekannt zu machen und der Frage nachzugehen: «Was können Fachleute dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche im ausserfamiliären Kontext ihre Zukunft aktiv gestalten können? Eine Tagungsdokumentation finden sie hier.
Quality for children
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